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Unterstütze unsere Arbeit


Wir suchen Spenderinnen und Spender für unseren Fonds «Solidarität konkret». Aber auch deine Teilnahme und dein Interesse hilft uns!

RedSol unterstützt Menschen, Organisationen und Gemeinschaften in Zentralamerika in ihrem Einsatz für Menschenrechte und Gerechtigkeit. Deine Unterstützung ermöglicht dieses solidarische Engagement. Herzlichen Dank!

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Unsere Arbeit lebt von langfristiger solidarischer Unterstützung. Eine Mitgliedschaft stärkt unser überwiegend ehrenamtliches Engagement nachhaltig. Als Mitglied erhältst du regelmässige Informationen über unsere Aktivitäten sowie Einladungen zu Veranstaltungen. Du möchtest dich aktiv einbringen? Unterstützung bei Versänden, Veranstaltungen oder auch die Mitarbeit im Vorstand ist immer willkommen.

Der jährliche Mitgliederbeitrag beträgt 50 CHF (Einzelmitglieder) und 200 CHF (Kollektivmitglieder). Gerne geben wir dir auch weiter Auskunft.

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«Solidarität konkret»

Fonds zur Unterstützung von Menschenrechtsverteidiger:innen in und aus Guatemala, Honduras und El Salvador

Wer in Zentralamerika für Menschenrechte, Land, Umwelt oder kollektive Rechte einsteht, lebt oft gefährlich. Menschen, die sich gewaltlos organisieren und für ihre Gemeinden einsetzen, werden diffamiert, bedroht, angegriffen oder kriminalisiert. Nicht selten geraten auch ihre Familien in akute Not.

Mit dem Fonds «Solidarität konkret» leisten wir schnelle und direkte Unterstützung dort, wo sie dringend gebraucht wird. Der Fonds ermöglicht es, bedrohten Menschenrechtsverteidiger:innen, Kollektiven und teilweise auch ihren Familien unbürokratisch und zeitlich begrenzt beizustehen – etwa bei Anwaltskosten, medizinischer Versorgung nach Angriffen, sicheren Kommunikationsmitteln oder anderen existenziellen Ausgaben.

Der Fonds wurde 2015 vom Guatemala-Netz Zürich eingerichtet und wird von privaten Spender:innen, Vereinen, Stiftungen und Körperschaften getragen. Jede Spende trägt dazu bei, Schutz, Handlungsfähigkeit und Solidarität konkret werden zu lassen – dort, wo Mut und Engagement mit hohen persönlichen Risiken verbunden sind.

Unterstütze den Fonds - deine Solidarität macht den Unterschied!

RedSol - Solinetz Zentralamerika
Postkonto 16-819096-7
IBAN folgt in den nächsten Tagen
Vermerk: Fonds «Solidarität konkret»

Kriterien für die Vergabe von Mitteln aus dem Fonds

Bezugsberechtigt sind ausschliesslich Menschenrechtsverteidiger:innen, von ihnen abhängige Familienmitglieder oder zivilgesellschaftliche Organisationen, die aufgrund ihrer Aktivitäten zu Gunsten von Menschen- und kollektiven Rechten in Schwierigkeiten geraten sind und finanzielle Unterstützung benötigen. Sie können einen Antrag an RedSol stellen, der eine Schilderung ihrer Situation sowie ein Budget enthält.

Die Unterstützung aus dem Fonds ist jeweils auf 5000 US-Dollar begrenzt.

Beispiele von Situationen, in denen eine Unterstützung beantragt werden kann

  • Arbeitsplatzverlust, Verletzung oder Krankheit aufgrund des Einsatzes für Frieden, Recht und Gerechtigkeit

  • Verlust des Partners oder der Partnerin durch Gefangenschaft, Flucht, Migration oder Mord 

  • Fehlende finanzielle Mittel für die Bezahlung von Verteidigungs- und Verfahrenskosten, wenn gegen jemand aufgrund ihrer/seiner gewaltfreien Aktivitäten zur Verteidigung von Menschen- oder kollektiven Rechten ein Haftbefehl erlassen oder ein Strafverfahren angestrengt wurde 

  • Starthilfe für einen Neuanfang nach zeitweiligem Untertauchen oder definitivem Wohnortswechsel 

  • aufgrund von Verfolgung wegen des Einsatzes für Menschenrechte 

  • Mittelbedarf für Informationsarbeit oder anwaltschaftliches Engagement zu Gunsten von Menschen- oder kollektiven Rechten

Beispiele bisheriger Unterstützung

  • Indigene Journalistin

    Eine indigene Journalistin dokumentiert seit Jahren den Kampf der Maya-Ch’orti’-Gemein schaften im Departamento Chiquimula für die Anerkennung ihrer Landrechte und den Schutz ihrer Gebiete vor Bergbau- und Wasserkraftprojekten. Aufgrund dieser Arbeit wurde sie mehr mals bedroht und kriminalisiert und musste untertauchen. Dadurch entstanden ihr Verdienst ausfälle und Mehrkosten für Unterkunft und Verpflegung an einem geheimen Ort.

  • Resistencia El Estor

    Fischerzunft El Estor

    Gegen mehrere Mitglieder des Fischerverbands von El Estor am Izabal-See wurden aufgrund von Falschanschuldigungen Haftbefehle erlassen. Dies weil sie sich gegen die Missachtung ihrer Rechte und die Umweltverschmutzungen durch das Bergbauprojekt Fénix des Schweizer Rohstoffkonzerns Solway wehren. Einige sassen während  längerer Zeit in Untersuchungshaft. Sie mussten hohe Kautionen und Verfahrenskosten stemmen  und konnten wegen Haft oder ausstehender Haftbefehle nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen und  für ihre Familien sorgen.  

  • Schutzmassnahmen Quiché

    Eine Organisation von Landrechtsverteidiger:innen aus dem Departament Quiché begleitet indigene Gemeinschaften in der Region, die von Einschüchterungen, Drohungen und Vertreibungen betroffen sind. Durch dieses Engagement wurden die Mitglieder der Organisation selbst zur Zielscheibe und mussten Massnahmen ergreifen, um ihre Sicherheit zu verbessern und sich gegen Kriminalisierung zu schützen.

    © RedSol - Solinetz Zentralamerika