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Guatemala zu Gast in Ostermundigen

Das zentralamerikanische Land Guatemala ist bis heute von kolonialen Machtstrukturen und tiefen sozialen Ungleichheiten geprägt. Die indigene Maya-Bevölkerung kämpft für Gerechtigkeit und einen Staat, der die Vielfalt Guatemalas anerkennt – und für eine Zukunft jenseits von Gewalt, Ausgrenzung und Korruption.

Die beiden indigenen Menschenrechtsverteidigerinnen Luz Emilia Ulario und Sandra Calel sind anlässlich der 61. Session des UN-Menschenrechtsrates in der Schweiz. Sie berichten dort und in Ostermundigen von der zunehmenden systematische Kriminalisierung von indigenen Anführer:innen und den Rückschritten für zivilgesellschaftliche Beteiligung.

Luz Ulario war von 2022-2023 indigene Bürgermeisterin von Santa Lucía Utatlán, Sololá und eine der zentralen Figuren bei der Verteidigung der Demokratie nach den Präsidentschaftswahlen 2023. Aktuell lebt sie im Exil.

Sandra Calel ist Maya Poqomchi' aus Baja Verapaz und führendes Mitglied der Bauernorganisation UVOC, die sich unter anderem für die Verteidigung des Landes gegen Bergbauprojekte einsetzt.

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Flüsterübersetzung Spanisch/Deutsch

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